27.03.08
Nicht alle Fliesen sind blau
Die Toilette meiner neuen Wohnung hat eine etwas eigenartige Dimension.
Sie ist 3 Meter 81 lang und 95 cm breit.
Es gibt Leute, die sagen, das sei ein Schlauch!
Ich sage, es ist ein Thronsaal.
Und ein Thronsaal benötigt einen roten Teppich.

Frau Kaltmamsell wundert sich in den Kommentaren des letzten Postings, warum ich die Fliesen nicht selbst bemale.
Diese Verwunderung nehme ich gleich zum Anlass, um Werbung für das neue Erlanger Frauenhaus zu machen. Hier wird nämlich dringend Geld benötigt, um das neue Haus zu bauen! Fliesen braucht man natürlich auch. Daher kann jeder für 100 Euro eine Fliese kaufen und bemalen. Die Fliesen werden dann im fertigen Frauenhaus an die Wand montiert, bis dahin stehen sie im Erlanger Rathaus.
Natürlich habe ich mitgemacht:

Und vielleicht mal ich mir ja doch noch eine Fliese fürs Klo. Eine Kronenfliese zum Beispiel.
Flavio sendet mir, ebenfalls in den Kommentaren, einen wunderbaren Link zu portugiesischen Fliesen. Gerne würde ich mir den jetzt sofort ansehen, leider hat jedoch mein Arbeitgeber die Seite gesperrt. Pornografieverdacht. Aber ich vertraue Flavio, verlinke den Link und werde heute abend von zuhause aus mal die portugiesischen Fliesen bewundern (so es denn Fliesen sind und nicht doch irgendwelche Schmuddelseiten).
24.03.08
Warum man Komplimente nie nachprüfen sollte

Letzte Woche Urlaub gehabt.
Wunderschön, wunderschön entspannend.
Völlig entspannt Fliesen ausgesucht fürs neue Badezimmer.
hat dann festgestellt, dass die Fliesen die gleichen Farben haben wie mein Weblog. Die Küche auch. Irritierend.
12.03.08
Ich habs ja gesagt
Ich habs ja gesagt und frage mich, ob ich jetzt einmal im Leben eine politische Entscheidung mit meiner Internetseite herbeigeführt habe?
Rauchen im Bierzelt bleibt erlaubt
"Die Ausnahmeregelung für Festzelte begründete er (Beckstein) mit Sicherheitsbedenken beim Münchner Oktoberfest: Wenn Hunderte Raucher vor den Bierzelten mit 10.000 Gästen die Rettungswege blockierten, wenn sich angetrunkene Raucher den Ordnern widersetzten oder militante Nichtraucher das Rauchverbot selbst durchsetzen wollten, könne es gefährlich werden. "
Ganz ehrlich? Als ob wir keine anderen Probleme haben. Selten so viele Leute auf einer Demo gesehen wie bei dieser Rauchen-Erlaubt-Demo.
09.03.08
So ein bisschen Seelenmassage tut manchmal schon gut

Man darf es nur nicht allzu wörtlich nehmen.
05.03.08
Wiederholung
Wenn man ein Weblog längere Zeit führt, dann wiederholt man sich schon manchmal.
Inspiriert von Croco habe ich mich nämlich mal wieder simpsonizen lassen.
Das funktioniert so:
Du bestellst ein paar Aliens, die stecken dich in eine Art Toaster, elektrifizieren Dich...

... und dann bist Du plötzlich 2 dimensional. Netterweise wirst Du aber gefragt, ob Du Dir was anziehen willst. Nackt lassen sie dich nicht stehen.
Ausserdem kannst Du Dir Deine Wunschumgebung aussuchen. Bei mir ist das natürlich ein Kernkraftwerk. Was sonst.

So Wellen habe ich mir diesmal nicht gemalt, ich habe sie mit einem Mäntelchen kaschiert.
29.02.08
Handle with care, people inside
Gestern am Flughafen Hellboy begegnet.

Endlich verstanden, warum dieser Hinweis auf den Flughafenbussen steht.

Damit er nicht blöd rumspielt.

27.02.08
Neun, Nielsen, Nin

Warum ich als Berufsbezeichnung nicht "Schelm" angegeben habe anstatt "Beraterin", hat
mich gefragt, als ich ihm voller Stolz dieses Büchlein gezeigt habe.

Herausgekommen ist es im Rahmen der Ausstellung "@bsolut? privat!" im Museum für Kommunikation Frankfurt. Ein immerwährender Tagebuchkalender mit Zitaten von so berühmten Persönlichkeiten wie Adorno, Brecht, Goethe, Kid37, Gaga und mir.
Zitiert wird mein Beitrag zu alten Tagebüchern - allerdings ohne Illustrationen. Sollte mir zu denken geben!? (Mein Comicbuch hat ja noch immer keinen Verlag gefunden)
Ah ja, jetzt beim Blättern fallen mir noch ein paar andere vielgeschätzte Bloggerkollegen auf und die Erinnerungen kommen.
Andrea Diener - wir haben mal gemeinsam gelesen, und ich habe ihr eine Sprechblase geschenkt, unser aller Don Alphonso, der in "echt" nicht gebissen sondern quietschbunte Kuchenstücke verteilt hat, Herr Paulsen, mit dem ich mal die Ehre hatte, nächtens eine Pizza in Reeperbahnnähe zu essen, und der so schön über die Pilze auf der Pizza schwadroniert philosophiert hat, Morphine, die mir auf einer langen Autofahrt von Wien nach Fürth über Sinn und vor allem Sinnlosigkeit der Liebe erzählt hat, und die jetzt sosehr verliebt ist, Freundinfreundin Pia und dann noch Praschl, - was soll ich da groß sagen.
Ach ja, mit Anke - Grand Dame - Gröner habe ich leider keine gemeinsamen Erinnerungen, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ihr Beitrag Mein Opa war Blogger" eines der schönsten Ausstellungsstücke in diesem Museumsprojekt ist.
24.02.08
Turmbau
Bevor ich jetzt wieder in die Woche abtauche und der ganze Emirateaufenthalt wieder Schnee von gestern ist, noch ein paar Fotos.
Das höchste Haus der Welt. Die wahre Höhe wird nicht bekanntgegeben, weil ja sonst sofort jemand aus Shanghai kommt, und die Sache noch um 10 Meter übertrumpft.

Wieso bauen die Leute eigentlich keine Häuser mit variabler Höhe? Baukastenprinzip - beliebig aufstockbar, jederzeit erweiterbar?
Hier geht es weiter mit "Turmbau"20.02.08
Frauen kann man es ja eh nie recht machen

Diesen Beitrag widme ich natürlich VAMPIRA.

Und hier eine weitere Folge aus "Frauen kann man es eh nie recht machen.
16.02.08
Deep Space Dubai
Mehr noch als Abu Dhabi ist Dubai ein riesengroßes multikulturelles Zusammenlebensprojekt. Das hat natürlich keine menschlich soziologischen Hintergründe sondern hängt schlichtweg damit zusammen, dass sich der Scheich von Dubai Gedanken über die Zeit nach dem Erdöl gemacht hat. Während man in Abu Dhabi noch sehr gut vom Erdöl leben kann, sind die Vorräte in Dubai mittlerweile fast vollständig versiegt. Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum (meines Erachtens ein genialer Visionär) entschied sich dafür, ein Wirtschafts- und Touristenzentrum aus seinem Emirat zu bauen. Bauen im wahrsten Sinne des Wortes. Dubai besteht nämlich zum größten Teil aus Wüste, „Sandkasten“ soweit das Auge reicht. Was soll Leute dazu motivieren, sich ausgerechnet da anzusiedeln, ausgerechnet da Urlaub zu machen. Keine Berge, keine Bäume, keine lauschigen Flüsse, keine Küstenstädtchen, die zum Bummeln und Einkehren einladen.
Kein Problem, was es nicht gibt, wird einfach nachgebaut. Bäume und Wiesen werden in den Sand gepflanzt, Süßwasser wird aus Meerwasser aufbereitet und mittels eines komplexen Bewässerungssystems den Pflanzen zugeführt.


Sehnsucht nach Schnee?
Schiurlaub gibt’s im Shopping Center.

Von aussen sieht die Sache eher schlauchig aus.

Zu wenig Küste?
Ein paar Inseln im Palmenformat bringen Investoren und kilometerlange Sandstrände.

Da fahr ich übrigens gerade den Palmenstengelstamm entlang:

Was dieses Gebäude hier mitten in der Wüste soll?

Keine Ahnung. Ist aber ganz bestimmt die angesagteste Space-Bar dieser überdimensionierten Raumstation. Da wo die Wesen aus aller Herren Planeten ein wenig entspannen können.

Falls man doch mal Lust bekommt, auch mit der lokalen Bevölkerung in Berührung zu kommen, kann man einen Abend mit einer echten emirateranischen Familie buchen. Soll es gerade im Angebot geben – wie ich neulich in einem Reiseführer gelesen habe.
PS: was mich natürlich besonders amüsiert:
In der brandneuen Inselgruppe namens "World" soll Deutschland von einem Österreicher gekauft worden sein.





