Wenn in “meiner” Küche jemand anderer den Kochlöffel schwingt, dann macht mich das nervös…

Römertopf gefüllte Gurke

 

Und das Rezept. das Rezept.

verrät es leider noch nicht, aber bis ich dann das Kochbuch soweit habe, werde ich es schon noch rausfinden…

Was ich verraten kann: es handelt sich um mit Hackfleisch gefüllte Gurken und Kertoffeln, die im Römertopf zubereitet werden.

Schmeckt supersaftig und gut!

 

 

London-alarm

Und mein allererstes mobiles Posting. Live and direct vom Pub in London. Ich hab gerade ziemlich rumgeflucht, bis ich das jetzt online geschafft habe….

 

Zum Comicsalon wird es wieder ein Ausgabe des Krakelkomiks geben. Die besten deutschen Krakelkomiker werden ihre Interpretationen zum Thema “Bio” visualisieren.

Mir ist da sofort der Begriff “Biopause” in den Sinn gekommen, der zur Zeit in der deutschen Büroszene grassiert…  Und falls mein Beitrag ins illustre Heft aufgenommen wird, dann gibt es ihn bald auch in gedruckter Form.

 

-Biopause bio Bionik

Tja, wenn ich so weiter mache, schaffe ich das mit dem Comicrezeptbuch tatsächlich bis zum Comicsalon. Und wer jetzt glaubt, es würde sich garnicht lohnen, das Rezeptbuch zu kaufen, weil ich ja ohnehin mein Pulver schon verschieße und alles hier veröffentliche, der sei beruhigt. Hier veröffentliche ich nur jedes zweite Bild! Und zur Rindersuppe gibt es Tafelspitz und kalte Schnittlauchsosse.  Diese  beiden Speisen wird es auch ausschliesslich im Rezeptbuch geben (falls ich das mit dem Rezeptbuch überhaupt schaffe).

Egal! Rindssuppn.

rindssuppe

 

Hah – und ich brauch mich jetzt garnicht mit dem Schreiben bemühen, weil ich dass Rezept ja schon mal veröffentlicht habe!

2005 – als ich bei einem Bloggerdingens namens  “Kulinarischer Adventskalender” mitgemacht habe.

Die Geschichte hab ich damals auch bereits erzählt, allerdings offensichtlich etwas anders als dieses Mal (konnt ich mich garnicht mehr erinnern).

 

 

 

Wenn er Rindslungebraten hört bekommt der Deutsche meist einen Schock.

Dabei ist ein Lungenbraten wirklich was Gutes! Nämlich die Lende!

Und nachdem ich letzte Woche ZWEI Rezepte fertig gemacht habe, veröffentliche ich bereits eines vorab. Das andere (Wunderbrötchen!!!) gibts aber dann nur gedruckt.

lungenbraten

Übersetzungen: Beuschl ist die wahre Lunge, Hinrnpofesen sind so Weißbrotschnitten mit Hirn und Eiern und gebraten… Sollt ich mal probieren, als Kind haben wir das öfter bekommen.

Hier das Rezept:

  • Rindslungenbraten (= Rinderlende ) ca. 700 – 800g
  • Salz und Pfeffer
  • Öl (irgendein neutrales z.B. Sonnenblumenöl)
  • Speck oder ein Schweinenetz
  • Butter
  • Wasser oder Rindssuppe zum Aufgiessen – und Sossenfinalisieren
  • ein Kohlkopf

Für die Duxelles (das ist so ein Gatsch, mit dem man dann den Lungenbraten einschmiert, bevor man ihn einpackt) :

  • Butter
  • Zwiebeln (1 kleine)
  • Petersilie
    Wenn man will kann man auch Kerbel, Estragon, Schnittlauch dazunehmen. Hmm Ideee! ev. mach ichs mal asiatisch mit Shitakepilzen und Korianer!
  • Champignons (100g – weiß nicht, mach ich nach Gefühl)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Zwiebel, Champignons, Kräuter sehr sehr fein hacken.
Lungenbraten von den Flachsen befreien, salzen, pfeffern.
In einer Pfanne Öl sehr heiß werden lassen, den Lungenbraten von allen Seiten anbraten (pro Seite ca. eine Minute). Kalt werden lassen.

Zwiebeln in Butter anbraten, Champignons dazu – braten, Kräuter dazu.
Salzen, Pfeffern. Ich nehm eigentlich immer die Pfanne, in der ich vorher das Fleisch zubereitet habe, weil ich mir einbilde, dass das etwas geschmackiger wird.
Dieser Gatsch ist dann die Duxelles.

Kohlblätter ablösen – soviele Blätter nehmen, wie man benötigt, um den Lungenbraten gut einzuwickeln.
In Salzwasser blanchieren, danach kalt abschwemmen und abtropfen lassen, wenn notwenig ein wenig platt klopfen – aber vorsichtig!

Schweinenetz oder Speckstreifen auf eine Plastikfolie legen (wenn man biologisch angehaucht ist oder im letzten Jahrhundert lebt  geht auch ein Geschirrtuch).
Kohl drauflegen.
Duxelles drauf verteilen (kann man auch auf den Lungenbraten streichen).
Lungenbraten drauflegen.
Einwickeln.

Mit Spagat (öh Bindfanden) umwickeln (OHNE Plastikfolie!!).
Bei 200 Grad im Backrohr ca. 20 Minuten braten (englisch) oder Kerntemperatur 38° – 50°. Wers nicht so englisch mag bis maximal 58°.

Häufig aufgießen mit Wasser oder Rindersuppe.

Den Saft kann man später entfetten und mit Wasser / Rindsuppe und ggf. etwas Mehl aufkochen und dazuessen.

Beilage: Kartoffeln, Pommes, Reis, Kroketten… so Zeug halt.

Soll ich oder soll ich nicht?
Die bereits gezeichneten Rezepte vorab anzeigen?

Egal – ich machs….

 

Da hab ich mal in meiner Jugend Freunde zum Essen eingeladen. Danach haben mich die noch sehr lange damit aufgezogen….

Ah ja! Ich hab mal Pichler geheissen, so wie meine Mutter, daher der Name “Pichlerscher Parmesanpudding”. Und die Spötter waren M. Lehner und ihre Brüder ;) .

Parmesanpudding2

 

Kategorie: Effizienzwunder

Rezept:

100g Butter, 4 Dotter, 4 Klar Schnee, 60 g Parmesan, 1/4 l Sauerrahm, 120 g Mehl, Salz, etwas Muskat (wenn mans mag, ich mags nicht)
Butter und Mehl für die Puddingform

Beilage Fisolen (= grüne Bohnen) und gekochter Schinken (pro Person 50-100g).

Butter flaumig rühren, Dotter dazurühren, dann Parmesan, Sauerrahm, Mehl. Schnee drunterheben, würzen und dabei nicht gleich den ganzen Teig aufessen, auch wenn er schmeckt. Das Ganze in die befettete und bemehlte Puddigform füllen, ca. 45 minuten im Wasserbad kochen.

Stürzen auf einen großen Teller.

Grüne Bohnen und gewürfelten Schinken um den Parmesan drappieren.

Und hier noch ein paar Bilder:


Daher kündige ich jetzt hiermit an, dass ich spätestens zum Comicsalon ein neues Werk veröffentlichen werde. Und zwar das bereits vor zwei (oder drei?) Jahren angekündigte exklusive Lisa Neun Kochbuch. Im schlimmsten Fall besteht das Kochbuch nur aus 4 Seiten, aber ich denke schon, dass ich ein kleines Heftchen zusammenbringen werde.

Das Wichtigste habe ich ja bereits: die Kategorisierung. Wer mich kennt weiß, dass ich ein Faible für matritzenbasierte Portfolioanalysen habe, und was eignet sich dafür besser als die Sammlung der Rezepte, die man im Laufe seines Lebens ansammelt. Die Kochbuchmatrix besteht aus zwei Achsen.

Die Y-Achse für den Aufwand, die X-Achse für den Prahlfaktor.

Hoher Aufwand bedeutet mehr als 30 Minuten Arbeitszeit, alles was darunter ist ist niedrig. Speisen, die optisch viel hermachen oder aber so selten oder neu sind, dass man damit angeben kann, bekommen einen hohen Prahlfaktor.
Speisen mit hohem Prahlfaktor mach ich meistens, wenn Besuch kommt. Klar.

Aus diesen Kategorien entstehen vier Felder, die ich natürlich auch benenne.

Und zwar:

Kreativer Gatsch

Aufwand gering, Prahlfaktor gering.
Daheim vorm Fernsehen, kurze Pause, Hunger. Was kann man schnell essen, ohne viel Aufwand zu verursachen und dann womöglich den halben Film zu versäumen. Chips und Schokolade gilt aber nicht!

Hausmannstopf

Aufwand hoch, Prahlfaktor gering.
Aufwändig zubereitet, super Geschmack, man könnte sich reinlegen…. und es würde nicht mal auffallen, weil es ohnehin bereits so aussieht, also ob der Koch eine Nacht drin geschlafen hat.

Leistungsschau

Aufwand hoch – Prahlfaktor hoch
Das sind die Rezepte die man für Gäste kocht, denen man wirklich was Gutes tun will. Die Präsentation stimmt bis auf den Kopf der Köchin. Der ist meist rot und verschwitzt.

Effizienzwunder

Aufwand gering – Prahlfaktor hoch
Entspricht in jeder Beziehung meinem Lebensmotto. Mit möglichst wenig Aufwand was hinzaubern, das sowohl optisch als auch geschmacklich viel hergibt.

Essen und Trinken, Kochbuch, Portfolio

 

Selbstverständlich wird es zu jeder Speise eine gezeichnete Geschichte geben …. öh, falls ich es schaffe ;)

Kleiner Nachtrag: der gelbe Kuchen ist Parmesanpudding! Und der wird ganz bestimmt im Kochbuch vorkommen!

 

Irgendwann kommt der schlimme Tag im Leben eines Fußballfans, an dem einem das Stehplatzstehen nicht mehr so richtig behagt.

Bei  waren es die Bandscheiben, bei mir die Aversion vor eng zusammenstehenden Menschenmassen.

Ist aber tatsächlich eine gewisse Umstellung….

 

Kleeblatt Fürth Fußball

Die Mai Collab ging um das Thema “Prokrastination” – laut Wikipedia: “Erledigungsblockade, Aufschiebeverhalten, Erregungsaufschiebung, Handlungsaufschub oder Bummelei, (….) das Verhalten, als notwendig, aber unangenehm empfundene Arbeiten immer wieder zu verschieben, anstatt sie zu erledigen.”

 

prokrastinieren mit best fiends

Mit dabei im Mai ( ;) ):

 

Wie man ja in meinem letzten Posting zur Re:Publica sehen konnte, ist die (Web)comicszene äußerst vielfältig. Wenn Szenen vielfältig werden, dann schließen sich einzelne Zeichner zu Gruppen beziehungsweise Kollektiven zusammen und publizieren dann gemeinsam Magazine.

Da gibt es die highly sophisticated Düsseldorfer Herrensahne rund um Leo Leowald, da gibt es Mondo – so jung aber schon so perfekt – und dann gibt es Krakelcomics.

Krakelcomics haben mir von dem Moment an gefallen, als mir ein etwas verschwitzter Michael Bober mit missionarischem Eifer am Comicfest in München ein Exemplar in die Hand gedrückt hat. Beim ersten misstrauischen Durchblättern habe ich sofort erkannt: Das ist der Punk, den ich in der perfekten, grafikstudierenden und Comics als Diplomarbeit abgebenden Szene manchmal ein wenig vermisse. Der Spirit der 70er und frühen 80er, als U-Comix, Heavy Metal und “Mach mal einfach” die  Szene beherrschten.

Und eben diese Krakelcomics bringen jetzt pünktlich zum Comicfest in München ein neues Magazin heraus.

“Meerjungfrauen, Wassernymphen, Nixon”

Und ich durfte auch einen Beitrag leisten, den ich hier jetzt mal exklusiv vorveröffentliche ;)

Meerjungfrauen, Nymphen, Nixon

Im Nachhinein habe ich leider erst die Regeln erfahren, die ich leider nicht ganz erfüllt habe. Ich hoffe, ich werde jetzt nicht disqualifiziert

  • möglichst keine Vorzeichnungen (da hab ich ein klein wenig geschummelt)
  • kein Lineal (benutze ich eigentich NIE – nur hab ich mir mittlerweile so 4 Panels als Vorlage in mein Manga Studio gelegt
  • nur dreckige, schnoddrige Analog-Schmiererei (Kinder, ich bin Webzeichnerin, ich zeichne direkt am Computer – aber sicher nicht sehr sauber)

Und zum Thema “Comics als Diplomarbeit”: Schlogger! Ich liebe dich trotzdem ;) – und vielleicht schaff ich auch noch einen Beitrag zur diesmonatlichen Collab!