Komische Dialoge

Jetzt hab ich so viel Zeit in meinem Urlaub und hätte fast die aktuelle Comic Collab vergessen!

Etwas spät aber doch – hier nun mein Beitrag zum Thema Zeit.

zeit

Den Hintergrund zur Formel nenne ich die “temporäre Relationstheorie”!

 Nachtrag zur Fomel: Hab die leider schlecht formuliert. ZEIT bezieht sich immer auf eine Zeitspanne.
Das erste erlebte Jahr ist sozusagen echt und gefühlt identisch. Das zweite Jahr gefühlt ist schon die Hälfte des ersten Jahres. Jahr(gefühlt) = Jahr (echt)/2 – etcetc.
Man könnte eventuell noch einen Faktor reintun, der das ganze am Anfang entschleunigt und ab Ende beschleunigt.

Und hier auch noch die Beiträge der Kollaboranten:

- oder “Männerabend”

 

 Brokeback Mountain, es ist nicht so wie es aussieht, Lachshäppchen und Champagner, Schwule Ehemänner, Titanic

 

Und wie mein Traumfrauenabend aussieht werd ich bestimmt auch mal bloggen.

Thema der heutigen Comiccollab: Ekel.

Warum ekelt einem vor der eigenen Spucke, ekeln vor eigener Spucke, Körperkontakt, Spucke

 

Kollaboranten

 

Bürojob, früher dünn heute dick, heute klein, Jugendheld, lüg halt du Kuh, Idol

 

 

Nachtrag: So liebe Altcomicblogger – Sven K. meint, wir könnten da eine Collab da draus machen. Unsere Youngsters sind natürlich eingeschlossen – man kann ja auch ein Sandkastenheld gewesen sein…

Frauenpower, Gleichberechtigung vs Emanzen, Unterschrift Ehemann Arbeit, Vorstandskontakt Frau, Frauenquote Aufsichtsrat

 

Erstmals ein dickes Dankeschön an all die Soufragetten, Feministinnen, Emanzen, Frauenkämpferinnen, etc., ohne die wir heute sicher nicht so weit wären, wie wir sind.
Gerechterweise natürlich auch ein dickes Danke an die Erfinder von Waschmaschine und Antibabypille (ich hoff, die beißen sich jetzt nicht in den Hintern, falls sie Machomänner sind).

Und dann noch ein paar Links – völlig subjektiv und unvollständig recherchiert (Hey – Tipps herzlich willkommen!):

Die Nürnberger Resolution fordert seit 2008 nach dem Modell in Norwegen für eine Frauenquote in Aufsichtsräten ein.
Man mag zu Quoten stehen wie man will, ich habe die Erfahrung gemacht, dass alleine aus “Good will” wenig passiert. Zur Zeit sieht es immer noch so aus, dass sich ohne den strukturierten Einsatz von verantwortlichen Personen wenig ändert. Es gab mal diesen klugen Ausspruch “Es gibt so wenig Frauen in Führungspositionen, weil es so wenig Frauen in Führungspositionen gibt”.

Dann natürlich die Emma um Alice Schwarzer - das journalistische Flaggschiff der Frauenbewegung
(Hey – stolz – ich war vor einem Jahr auch in der Emma, als Vertreterin der Frauen im Netz)

Gut auf den Punkt gebracht die zwei Postings meiner Freundin (ich hoff, ich darf das so sagen) Frau Kaltmamsell:
10 Irrtümer über den Feminismus – Teil 1 und Teil 2

Und das Mädchenblog und FAST VERGESSEN die Mädchenmannschaft natürlich!

Und dann möchte ich, wenn auch nicht namentlich, meinen Arbeitgeber erwähnen, dessen Initiativen zu “Diversity” mittlerweile tatsächlich spürbar bei den Mitarbeitern angekommen sind.

Nachtrag: Ah – ja – hier die Verdienstquellenangabe!

 

Weil ich mir ja mit meinem neuen Fahrradhelm schon sehr cool vorgekommen bin.
Das wurde mir aber gründlich ausgetrieben.

 

Bikegirl, Fahrradhelm, Schwammerl, Schwammerlhelm, Selbstbild versus Fremdbild

 

Vor allem ist es ja nicht einfach, einen hübschen Fahrradhelm zu finden.

Morgen früh mach ich vielleicht auch noch ein Foto, aber heute nicht mehr.
Jetzt war gerade “heute früh”, daher gibt es das Helmfoto.

Vor ziemlich genau einem Jahr war es ähnlich heiß  (ich rede von heute vor einer Woche) und Sven K nebst Maryvonne war bei uns zu Besuch!
Ich habe einiges von ihm gelernt.

Clowntrick, gegen den Laternenpfahl, ich hasse Clowns, Mißgeschick beim Clownsauftritt

 

 

Leider muß ich diesmal Herrn “New Number 2″, dem offiziellen Soundtrackmacher des Lisa Neun Blogs, ein wenig zuvorkommen.

 

Aber vielleicht hat er ja noch eine würdige Ergänzung…

3D Effekt, geheime vergiftung, Kontaktlinsen verkehrt rum, Kontaktlinsen vertauschen, neulich hab ich mich mal etwas eigenartig gefühlt, verschwommen oder superscharf, was ins Müsli gemischt

 

… oder “Neulich im Krankenhaus”.

Agentenextra für geheime Ermittler, du weißt er ist der richtige, Ermittlungen im Krankenhaus, Galle Bypass Herr Primar, Spiegelbrille, Wundertüte statt Blumen

 

 

Hier die Brille in echt. Und ich, kurz bevor ich mich in Toongirl verwandle.

 

 

Apropos “Neulich im…” – da gab es doch von Don Martin mal so ein geniales Comic, wo ein Mann vor einem Hochhaus “I’m singing in the rain” singt — dann Schwenk aufs Hochhausdach, auf dem gerade der internationale Spuckwettbewerb stattfindet… Hat das jemand? Findet das jemand? Wäre toll.

 

Vier wunderschöne Tage wieder vorbei. Ich denke ich werde noch einen ausführlicheren Rückblick starten. Nachdem mich aber das normale Arbeitsleben wieder in seinen Krallen hat, wird das wohl erst am Wochenende stattfinden.

Beim Comic-clash haben wir zwar nichts gewonnen, ich freue mich aber ganz besonders für den Sieger – das Oh-Magazin.

1. eine wirklich schöne Geschichte wunderbar und innovativ umgesetzt.
2. sie haben einen Fuchs (obwohl wir ja Einhörner hatten).
3. Es ist ein Mädelsheft von drei meiner Liebelingswebcomicbloggerinnen, nämlich Lew Bridcoe, Caro Baro und Asja Wiegand. Geschrieben wurde die Geschichte von Christoph Mathieu.

Dafür wurde ich von den Nürnberger Nachrichten interviewt mit einem äußerst interessanten Interviewkonzept.

Der Journalist (Björn Bischoff) fragt, ich antworte zeichnend.
Nachtrag: nicht nur ich sondern auch meine jungen, prominenten Webcomickollegen.

Hier das Ergebnis:

1) Wie bist Du zum Comiczeichnen gekommen

 

2) Was lenkt dich vom Zeichnen ab

3) Was kanst Du garnicht zeichnen

4) Was kanst Du besonders gut zeichnen

5) Dein für Dich unangenehmster Superbösewicht

Mich beunruhigen Horrorfiguren und sonstigen Bösewichter mit überdimensionierten Gehirnen, die den Kopf zu sprengen drohen.

6) Welches Cosplayer Kostüm fandest Du am besten

Diesen kurzsichtigen Typen mit dem schwarz-weiß karierten Ganzkörpermorphsuit, dessen Brille offensichtlich nicht unter den Anzug paßte.

7) Was gehört für Dich zum Comicsalon dazu

Wenn sich die Zeichner im schwarzen Ritter (eigentlich eine Absturzkneipe) finden, und gemeinsam zum zeichnen beginnen. (Hab ich ja schon mal erzählt).

Nachtrag: Der Katzenzeichner ist Jeff Chi. Der Lastwagenzeichner war – hmm – ich hab nie gefragt wie er heißt, und dann wars zu spät :(

8 ) Dein Ziel – dein Traum

 

 

Im Rahmen der Signierstunden und dieses Interviews festgestellt, dass ich doch tatsächlich noch ohne Computer zeichnen kann (10 Jahre alte Copic Ciao – und sie funktionieren immer noch!!).

Alleine das hat Spaß gemacht.