08.06.08

Weil ich ein Mädchen bin

Das T-Shirt hat er sich übrigens genau so gewünscht!

Und selbstverständlich halte ich 100% zu Österreich, nachdem mir etwas richtig Peinliches passiert ist. Neulich in Österreich, Vater besucht, wir reden über die EM, ich: "Naja, unsere Mannschaft hat ja vielleicht wirklich Chancen diesmal, Löw macht sich nicht schlecht, Ballack sowieso, ...." - Äusserst irritierter väterlicher Blick - ich ".... öööhm - ich mein natürlich denen ihre Mannschaft".

Posted by L9 at 13:24 | Comments (6)

09.01.07

Ich steh auf Berlin

Ich bin ja ziemlich häufig in dieser Stadt, leider aber immer nur sehr kurz, nonstop durchgeplant und abends diversen Sozialisieringsprogrammen verpflichtet.

Daher grüße ich Euch, liebe Berliner, insbesondere Gaga, Britt, Herrn und Frau Zeichner, Indica und all die anderen Lieblingsblogger ganz herzlich von der kurzen Ferne, obwohl ich jetzt viel lieber mit Euch in einer wilden Kaschemme, gerne auch Bahnhofskneipe, abhängen würde.

Hier noch ein paar Bilder. Zum Beispiel von der roten Hoteltreppe, die ich morgen früh ganz showmäßig hinunterschreiten werde sowie einem Autohaus, das meine männlichen Begleiter fasziniert hat. Und dann waren wir noch in einer Cocktailbar namens Newton. Neben Newtonfotografien gibt es dort auch Bombay Crushed, meinen neuen Lieblingscocktail. Beim Namen dieser Bar dachte ich übrigens zuallererst an den Physiker und erwartete Äpfel an der Wand und keine nackten Frauen. Ich denke, das macht meinen Faux-pas mit dem Weltkulturerbe wieder wett.


Selbstverständlich habe ich auch hier gestarrt.

Ganz ehrlich? Bahnhofskneipen und sonstige Kaschemmen - nahe am Leben - mag ich irgendwie lieber

Posted by L9 at 01:03 | Comments (9)

10.10.06

Ich liebe dieses herbstliche Wetter

herrliches-wetter.gif

Man sollte es bloß nicht laut sagen...

Posted by L9 at 12:55 | Comments (7)

21.09.06

Die österreichische Markenaffinität

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(via Britta)

Wenn du Österreicher bist und in Österreich lebst fühlst du dich fortschrittlich.
Österreich hat als eines der ersten europäischen Länder Bankautomaten bundesweit implementiert. Österreicher gehören zu einer der ersten Nationen, die einen Geldchip auf ihrer Euroscheckkarte hatten. Und Flaschenrückgabeautomaten in Supermärkten gab es in Österreich bereits Anfang der 80er. In Deutschland gibt es teilweise heute noch die gusseiserne Glocke, mit der du den Flaschenabnehmer aus seinem Kabuff rufst.

Wenn du Österreicher bist und in Deutschland lebst ändert sich dein Selbstbild – du bemerkst, dass Österreicher zwar fortschrittlich sind aber auch sehr schrullig. Ich meine - die sprechen im Fernsehen Dialekt und haben so eigenartige Ausdrücke wie Eiskasten und Mistkübel! (= Kühlschrank / Mülleimer). Leider verlieren die Österreicher im Zuge der Europäisierung nach und nach ihre Schrullen. Paradeiser werden schleichend durch Tomaten abgelöst – und für die Lebensdauer der Fisole (= grüne Bohne) würde ich auch nicht meine Hand ins Feuer legen.

Ganz schlimm finde ich allerdings, dass es seit der Einführung des Euros die Stempelmarke nicht mehr gibt! Ich habe das erst gestern festgestellt!

Stempelmarken waren was Feines. Wenn du eine Geburtsurkunde gebraucht hast oder einen Reisepass wurden die Gebühren dafür nicht am Amt entrichtet, sondern in der Tabaktrafik (auch so eine österreichische Spezialität). Dort gab es Stempelmarken, die du dann auf deinen Pass geklebt hast – sämtliche Amtsgebühren waren damit entrichtet. Und weil es die Stempelmarken eben in der Trafik gab, konntest du dich auch gleich mit Tschicks (Zigaretten) eindecken.

Allerdings waren auch Stempelmarken nicht vor der Inflation gefeit. Meine Taufe bekam ich zum Beispiel schon für 3 Schilling, für den Staatsbürgerschaftsnachweis 25 Jahre später mußte ich dann schon öS 120,- bezahlen.

Aber die Österreicher wären nicht die Österreicher, hätten Sie nicht einen tollen Ersatz. Nämlich eBusinessfähige Selfmade Marken. Danke nochmals liebe Britta für den Link.

So eine Marke brauch ich UNBEDINGT!

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Posted by L9 at 12:00 | Comments (12)

31.12.05

Jahresrückblick

Bis auf den grausamen Tod unseres wunderbaren Katers war es ein schönes Jahr.

Männer – Männer – Männer

Das fing schon damit an, dass ich eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf die Männer dieser Welt hatte. Ich beflirtete nicht nur osterinsulanische Südseeromantiker....

....nein, ich machte auch vor indischen Rosenverkäufern nicht Halt. Als typische Alphatiergefährtin suchte ich mir selbstverständlich den Starverkäufer der Erlanger Blumenhändler aus. Den Mann mit dem traurigen Blick. Der Mann, der sich vor dich hinstellt und dich solange herzzerreißend anstarrt, bis du ihm eine Rose abkaufst. mit seinem weichen Herz gehörte zu seinen Stammkunden. Als ich einmal alleine weg war, da hat der Rosenverkäufer mich angestarrt. „Soll ich mir jetzt eine Rose kaufen?“ hab ich mir gedacht. Nein. Aber ich geb ihm ein Bier aus, dem armen Mann. Man ist ja tolerant und interkulturell.

rosenmann.gif

Irgendwie hat er das aber in die falsche Kehle bekommen der Mann. Mein schlimmster interkultureller Faux-pas des Jahres 2006.

Reisen

Die schönste Reise waren Chile und die Osterinsel. Sowohl in meinem Weblog als auch bei den Osterinselfreunden gibt es eine Zusammenfassung.

Beruf

Alles gut, nur leider zuviel Arbeit und viel zuwenig Zeit für kochen, zeichnen, reisen. Aber besser zuviel Arbeit als zuwenig, rede ich mir immer ein.

Essen und Wissenschaft

Gegessen habe ich wunderbar und meine derzeitige Lieblingsspeise, Larb Gai, mittlerweile zur Perfektion gebracht. Außerdem habe ich das Fressfühlportfolio entwickelt. Seit ich allerdings Herrn Paulsen verehre, trau ich mich ja kaum mehr, übers Essen zu schwadronieren. Er ist der Meister. Dennoch habe ich mir vorgenommen, demnächst seinThunfischfilet mit Erbsen-Wasabi-Schaum nachzukochen stümperhaft zusammenzubasteln.

Mode
Dieses Jahr gab es kaum modische Exzesse. Bis auf den Schal, ein Geschenk meiner modemutigen Mutter. Ich habe ihr erzählt, dass ich gelb so gern mag, es mir aber leider nicht steht. Sie hat gemeint: „aber senfgelb, das geht bestimmt“ und hat mir einen wunderschönen, senfgelben Schal geschenkt. Aus einem filzartigen Stoff, auf einer Seite glatt, auf der anderen geriffelt. Der Schal ist sozusagen formbar, weil er von äusserst fester Konsistenz ist. Und heute werde ich ihn anziehen den Schal, da kann der sagen, was er will.

hundeschal2.gif

2006?
Ab morgen, spätestens übermorgen, gibt es eine kleine Serie über die modischen Exzesse der vergangenen Jahre.
Warum ich da drauf komme? Ich habe eine repräsentative Stichprobe gemacht und Mequito, den berühmten Blogger befragt, was ich denn als nächstes machen soll. Zur Auswahl standen:

- Die modischen Exzesse der Lisa Neun in den letzten 20 Jahren
- Elch - Der 40-jährige Punk, der sich mit einem Überraschungsei verletzt hat
- Die Hobbies der Lisa Neun in den letzten 20 Jahren und die damit verbundenen Missgeschicke

Er bestimmte die Reihenfolge: 1, 3, 2. So soll es sein.

Und jetzt ein wunderschönes Neues Jahr! Feiert schön, esst gut, trinkt viel (was auch immer).

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Wir sind heute hier und werden wunderbare Sachen essen. Und wenn wir dann noch fit sind, gehts ab ins Transfer. Ich befürchte allerdings, dass es nur bis zur Altherrenkneipe Kulisse reichen wird.

Posted by L9 at 17:50 | Comments (7)

27.12.05

Alt Wien

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Wenn du dorthin gehst, wo du früher immer warst und Ausschau hältst nach Leuten, die du auch früher immer dort getroffen hast, dann denk daran: halte Ausschau nach Leuten in deinem Alter, nicht nach Leuten, die jetzt so alt sind wie du damals warst.

Und im Alt Wien trinkst du ein Bier auf Ernst Schmidt jr.

Posted by L9 at 10:56 | Comments (9)

24.06.04

Also - wenn man mich fragen würde

- wobei ich grundsätzlich keine bin, die mädchenmäßig für Fimschauspieler, Musiker und Fussballer schwärmt, aber wenn man mich fragen würde, dann würde ich sagen:

JA JA JA
gazza.jpg

NEIN NEIN NEIN
suss.jpg

Auch wenn er sich noch so hübsch anzieht:
lutscher.jpg

Posted by L9 at 08:15 | Comments (2)