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07.06.06Kleine ÜbersichtHier habe ich exklusiv für den Comicsalon 2006 eine kleine Auswahl aus meinerToon- Fotosammlung zusammengestellt. >>> Zurück zum Weblog von Lisa Neun. Was, bitte, ist ein Narrenkastl? Mein Name ist Lisa Neun. Ich bin in Wien geboren und lebe und arbeite in Erlangen. In jungen Jahren verletzte ich mich an einer radioaktiv verseuchten Füllfeder und verwandle mich seitdem regelmäßig in Toon Girl. Mit meiner Tooncam fotografiere ich meine Erlebnisse. Dies sind vorrangig Absurditäten des Alltags und dumme Missgeschicke, die mir in Ermangelung von Superkräften häufig passieren.
Posted by L9 at 09:43
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06.06.06Über Technik sowie die daraus resultierenden Gefahren des BloggensBloggen ist eine sehr ernste Sache. Ein Blog hat typischerweise eine ganze Reihe wichtiger und weniger wichtiger Komponenten. Selbstverständlich muss man nicht alle Komponenten auf seinem Weblog installieren. Nutzt man aber keine dieser Funktionen und wagt es dennoch, sich Blogger zu nennen, bekommt man es mit den Blogwarten zu tun. Blogwarte sind Leute, die darauf achten, dass alles mit rechten Dingen zugeht in der Blogsphere. Die Blogsphere, manchmal auch das Bloggerdorf genannt, ist die Sphäre, in denen sich die Blogs bewegen. Da gibt es zum Beispiel die Blogroll. In der Blogroll verlinkt der Blogger seine Lieblingsseiten. Schafft man es auf die Blogroll eines berühmten Bloggers, dann ist das toll. Fliegt man wieder runter von der Blogroll, dann ist das bitter. Daher - Achtung - Depressionsgefahr!. Depressionen kann man auch bekommen, wenn keiner kommentiert, auch wenn man sich noch sosehr bemüht.
Hat man einen RSS Feed auf seiner Seite, gibt man anderen die Möglichkeit, sein Weblog zu abonnieren. RSS heißt Really Simple Syndication („wirklich einfache Verbreitung"). RSS ist allerdings wirklich kompliziert zu erklären, also lass ich das jetzt.
Durch diese extreme Vernetzung und Verlinkung untereinander ist natürlich auch der extrem rasanten Verbreitung von Informationen Tür und Tor geöffnet. Legt man sich zum Beispiel mit irgendeinem berühmten Blogwart an, weil man sich falsch benimmt oder was Dummes veröffentlicht, dann weiß das gleich die ganze Bloggerwelt. Da hat man dann kein leichtes Leben mehr. Da hat man dann vielleicht extreme Zugriffsraten auf sein Blog, nur glücklich wird man dabei nicht. Man nennt das auch "Die Sau durchs Bloggerdorf treiben". Für Abenteurer und Gefahrensucher ist die Blogsphere jedoch ein äußerst interessantes Spielfeld. Vor allem ist die physische Verletzungsgefahr sehr gering. Einer der wenigen Gefahrenherde, wo das Ausschalten elektronischer Geräte sowie das Verstecken unter der Bettdecke erfolgreich sein kann.
Trotz all dieser Gefahren ist Bloggen jedoch eine sehr reizvolle Sache.
Posted by L9 at 16:00
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05.06.06Wie entstehen diese ComicZuerst einmal müssen die Ideen kommen. Dafür lege ich mich meist mit meinem Notizbuch aufs Sofa und fange an rumzukritzeln. Manchmal kommt die Idee sofort. Manchmal nutze ich sogenannte Kreativitätstechniken, schreibe Begriffe auf (Lebkuchen, Hexe, Weihnachtsmann, 45er Magnum) und habe dann - eventuell - den Geistesblitz. Meistens legt sich allerdings mein Kater auf den Notizblock. Dann bleibt mir nichts anderes übrig, als mir und eine DVD anzusehen. Zum Beispiel Third World Cop oder Shaun of the Dead!
Wie auch immer. Ich zeichne meine Dinge direkt mit Tusche auf Papier. Mit sämtlichen Hilfsmitteln wie Bleistift, Kreide oder sonst irgendwas kann ich nicht umgehen. Das ist mir zu umständlich, vorzeichnen, radieren, Linien nachziehen, entweder es passt oder es passt nicht. Meist passt es nicht so richtig richtig, aber damit muss ich leben. Ich mein ich mach das ja nicht professionell. Ich verwende hierfür: Copic Multiliner 0,5 und Rotring Art Pen M. Für feine Sachen nehme ich die F Artpen oder den Copic 0,3. Zum Ausmalen verwende ich meist Copic sketch und Copic Ciao. Die Online Comics werden allerdings am Computer koloriert. Will ich etwas animieren, verwende ich Transparentpapier. Da kann man dann nämlich die einzelnen Bewegungen durchpausen. Jede Bewegung ein Bild.
Häufig läuft der Kater durchs Bild, das ist dann etwas nervig.
Deshalb empfiehlt es sich, neben einem Glas Oolong-Tee auch ein Glas Rotwein bereitzustellen. Für die Nerven.
Die Sachen werden eingescannt.
Am Anfang sind sie milchig, das heisst sie müssen "verhärtet" werden, Linientechnisch. Ich verwende übrigens Paint Shop Pro, NICHT raubkopiert!
Dann wird koloriert ...
... und animiert!
Und veröffentlicht.
Posted by L9 at 10:12
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