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11.08.031A PferdekutschenkonstruktionNormalerweise bin ja ich die Konstrukteurin in der Familie. Einmal hat jedoch auch den
Heimlich habe ich es dann trotzdem ausprobiert.
Leider hat sich die Konstruktion in der Scheibenwaschanlage verfangen.
Bei strahlendem Sonnenschein mit Scheibenwischern auf Maximum - abschalten ging nicht mehr, weil der Hebel fehlte - bin ich dann kleinlaut in die Autowerkstatt gefahren. Das Ganze hat 187,- € gekostet.
Posted by L9 at 16:57
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10.08.03Ehre den vielen Erfindern, die in die Irre gelaufen sind: Der SmellpodBeim Stöbern in alten Aufzeichnungen ist mir dieses Bild untergekommen.
Der Ausspruch ".. Geruch fotografieren .." blieb dennoch hängen. Ja, warum eigentlich nicht? Der Geruchsinn wurde ja mittlerweile erfolgeich entschlüsselt, wofür es dieses Jahr auch den Nobelpreis gab. Das Problem besteht in der Archivierung des Geruchs. Es haben zwar bereits berühmte Geheimdienste Geruchsarchive angelegt, in Einweckgläsern, diese "sonderbare Gebräuche" erreichten aber in der Geschichte der Spionage maximal den Status "eigenartig". Wieso Gerüche nicht elektronisch archivieren? Vom Prinzip her müßte das doch einfach sein. Wir benötigen Datenträger, auf denen die Geruchsmuster abspielbereit gespeichert sind. Mit Hilfe eines Abspielgerätes werden die Muster direkt in einen Biochip gefunkt, der in unserem Riechkolben implantiert ist und unsere Geruchsrezeptoren simuliert. Die Signale werden an diese Zellknäuel namens Glomeruli weitergeleitet, die dann unser Hirn stimulieren und uns "riechen" lassen.
Aber woher nehmen wir die Gerüche? Na klar! Direkt aufgenommen von der sensibelsten Nase in unseren unmittelbaren Umgebung, der Hundenase. Diese wird einfach an ein elektronisches Aufnahmegerät gekoppelt.
Einziges Problem: wie bekommt man das Hundeschnauzenverwesungsproblem in den Griff!? Ich sage euch, in Zukunft wird es dann den S-Pod geben (Smell-Pod). Und berümte SJs (Smell Jockeys) werden uns mit den neuesten Geruchskombinationen verwöhnen.
Mir und
Posted by L9 at 09:49
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07.08.03Ehre den vielen Erfindern, die in die Irre gelaufen sind
Ich habe tatsächlich mal eine Eierproduktionsmaschine erfunden. Als Demonstrations- und Messemodell für die plastische Darstellung eines Produktionsleitsystemes. Drei Wochen später haben sie mich gefeuert. Außerdem war meine Lieblingscomicfigur Daniel Düsentrieb. Und so ein Helferlein hätte ich auch immer gerne gehabt.
Posted by L9 at 18:16
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05.08.03Voll verentetWenn es stimmt, dass der Körper die Formen der Speisen annimmt, die er zu sich nimmt, dann sahen wir neulich so aus. Auf jeden Fall haben wir uns so gefühlt.
Und nie wieder ess ich Ente unter der Woche am Abend
Posted by L9 at 12:54
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03.08.03Der PianistIn Linz gab es einmal einen Pianisten. Er war nicht besonders gut, daher spielte er auch in keinem berühmten Orchester. Es galt jedoch eine Zeitlang als äußerst schick, diesen Pianisten für private Gesellschaften zu buchen. Konzerte in kleinem Kreis, dazwischen Vorspeisen, Hauptgänge, Desserts und gesellschaftlicher Klatsch.
Selbstverständlich haben die Damen der Gesellschaft ihre Kinder zu ihm in den Unterricht geschickt. So auch meine Mutter. Meine erste Klavierstunde war bereits äußerst effizient. Da wurde nicht gefackelt mit langen Begrüßungen. Ich konnte mir noch nicht mal meinen Mantel ausziehen, so schnell hat er mich ans Klavier gejagt.
Der Unterricht bei diesem Pianisten war sehr anspruchsvoll. Weil eigentlich war er Künstler und kein Lehrer, daher litt er richtiggehend unter den falschen Tönen seiner Schüler.
Jeden Dienstag um 14:00 war Klavierstunde. Und jeden Dienstag überlegte ich mir, mit wem ich mein Schicksal tauschen würde, zumindest für ein paar Tage, um dem Schicksal der Klavierstunde zu entgehen.
Keiner wollte mit mir tauschen. Aber dafür habe ich viel gelernt. Neben der Resistenz gegen Hitze zum Beispiel maximale Reaktionsfähigkeit.
Und stoisches Ertragen ekelhafter Situationen. Mein Rekord? Eine Stunde fremden Mittagsrest am Finger ohne mit der Wimper zu zucken.
Ein einziges Mal war der Unterricht so richtig interessant. Da hat er seinen Partner dagehabt, einen tätowierten Zigeuner mit Ohrring, der singende Säge spielen konnte.
Den Gesellschaftsdamen hat das weniger gefallen. Ich glaube, das war der ausschlaggebende Grund, warum meine Mutter mich dann wieder rausgenommen hat aus diesem Unterricht. Eines muß ich jedoch feststellen. Ich habe mein ganzes Leben nie mehr soviel gelernt am Klavier wie in diesen beiden Jahren beim Pianisten.
Posted by L9 at 16:15
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01.08.03Der tägliche MisserfolgJeden morgen versuche ich mich zu erheben wie ein Vampir. Und jeden morgen scheitere ich kläglich.
Heute habe ich es sogar ohne Bettdecke versucht.
Posted by L9 at 17:07
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